weiterlesen Cla Nett| Kurt Bislin

Nett | Bislin & BurroBeat

«Nothin’ but the Blues» ...

Cla Nett und Kurt Bislin spüren dem so besonderen Gefühl des Blues nach, begegnen ihm mit Hingabe und Respekt und spielen ihn fernab jeder Drei-Akkord-Banalität ehrlich und pur …

Die beiden Urgesteine der Schweizer Blues-Szene musizierten über die Jahre ab und an miteinander, haben aber nun mit «Nett | Bislin & BurroBeat» zu einer festen Zusammenarbeit gefunden. «BurroBeat» bildet das rhythmische Rückgrat und kann und wird in der Zusammensetzung immer wieder mal variieren.

Cla Nett und Kurt Bislin hatten sich seinerzeit im legendären «Atlantis» in Basel kennengelernt, wo Kurt Bislin mit der Burton Brothers Blues Band (Larry und Aron Burton von Albert Collins’ Original Icebreakers) aus Chicago für drei Tage Halt machte. Cla Nett überzeugte da an der Gitarre mit einem beeindruckenden Gast-Set … und man blieb danach in Kontakt. Erst Jahre später stellte sich zu ihrer beider Überraschung heraus, dass sie tatsächlich miteinander verwandt waren … Second Cousins … ihre Grossväter waren Brüder gewesen.

Cla Nett ist als Gitarrist, Gründer und Bandleader der Lazy Poker Blues Band seit über 30 Jahren eine der prägendsten Figuren in der Schweizer Bluesszene. Für sein Engagement für den Blues in der Schweiz wurde er im April 2004 mit dem Swiss Blues Award geehrt. In den frühen 80er-Jahren gehörte die Lazy Poker Blues Band zu den schweizweit angesagtesten Formationen und wurde für die grossen Open-Airs und Konzerthallen in Deutschland und der Schweiz wie auch vom Schweizer und Deutschen Fernsehen gebucht. Tourneen in ganz Europa (u.a. 1984 mit Joe Cocker) und beeindruckende Tonträgerverkäufe zeugen von dieser erfolgreichen «Hoch»-Zeit. 1994 reiste Cla Nett mit seiner Band nach Chicago, um die LP «Halsted» einzuspielen. Inspiriert von der dortigen Szene und mit Gastmusikern wie Billy Branch, Chick Rogers, A.C. Reed oder Kenny Neal entstand ein grossartiges Album, auf das im darauffolgenden Jahr die «Halsted Sessions» folgte. Dieses zweite fokussierte stärker auf die Solisten Jimmy Johnson, Little Smokey Smothers, Maurice John Vaughn, Pistol Pete Newell, Jon McDonald und Steve Freund. Mit McDonald und Vaughn tourte er hier in Europa, ebenso wie später mit John Primer (Muddy Waters Band, Magic Slim Band), u.a. 2016 Gewinner des BMA AWARD als «Traditional Bluesartist of the year». Cla Nett war auch Mitgründer der schrägen «low-plugged» Band «Blues NeTTwork», die von 1997 bis 2011 die Schweiz unsicher machte und neben dem Lucerne Blues Festival auch am Blues Baltica in Eutin und diversen deutschen Festivals Erfolge feiern konnte.

Kurt Bislin hat mit Bluecaster, The Raindogs und The D.Biters die ganze Schweiz und das benachbarte Ausland bereist und hunderte Auftritte gespielt. 1987 lernte er im «Limmatquai 82» in Zürich Aron Burton kennen und lud ihn gleich zu Aufnahmen zum «Raindogs»-Album «Chicago Callin’» ein. Bei seinen späteren Aufenthalten in Chicago war die Begegnung mit dem legendären Slidegitarristen John Littlejohn besonders prägend. Dieser vermittelte ihm auf seine unverwechselbare Art die fundamentalen Regeln des Blues und zeigte ihm Orte in der Stadt, die man ansonsten (als Hillbilly aus der Schweiz sowieso) eher zu meiden pflegt.

Zurück in der alten Welt spielte er mit den Burtons bei so renommierten Anlässen wie dem Paléo Festival in Nyon, dem Montreux Jazz Festival oder dem Jazzfestival Ascona. Bei weitere Tourneen mit Larry Burton, u.a. mit Bob Stroger am Bass, gastierte er auch am Burghausen Jazzfestival (der gesamte Auftritt wurde von der ARD gesendet) oder beim Kemptner Jazzfrühling. Später folgten Touren mit dem legendären Sänger und Harmonikaspieler Mojo Buford, der mehr als 20 Jahre Mitglied in der Band von Muddy Waters war. Weitere illustre Namen in Kurt Bislins Palmares sind Fillmore Slim, Sugar Blue, Sam Carr, Bleu Jackson oder Billy C. Farlow.

Im Herbst 2002 startete er ein Projekt mit dem texanischen Sänger, Akkordeonisten und Pianisten Doug Legacy. Daraus resultierte 2005 das grossartige Album «Sittin’ On Top Of The World», bei dem neben den Gastmusikern Waddy Wachtel (Bob Dylan, Keith Richards), Lee Thornburg (Tower Of Power) u.a. auch Cla Nett mit prächtiger Gitarrenarbeit brilliert. Die Zusammenarbeit mit Doug Legacy dauert fort … es ist bereits eine neue Tournee in Planung.

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Konzertdaten

Blues Crew Oberschan
Freitag, 14.10.2016, 20.30 Uhr
Hotel Alvier
Alpenstrasse 46
9479 Oberschan

Samstag, 05.11.2016, 21 Uhr
8 Bar
Rheingasse 8
4058 Basel
www.8-bar.eu

Freitag, 11.11.2016, 23 Uhr
Lucerne Blues Festival
Casineum Club Stage
www.bluesfestival.ch

Audio

Diese Aufnahmen stammen aus dem Fundus von Cla Nett und Kurt Bislin. Aktuelle Einspielungen gibt es zu diesem Zeitpunkt noch keine ...

Doug Legacy
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Doug Legacy & BurroBeat

Doug Legacy wurde in Houston, Texas, geboren. Er verbrachte dann einen Teil seiner Jugend im östlich gelegenen Louisiana, wo er bald eine Vorliebe für (kulinarisch) Gumbo und (musikalisch) Delta Blues, Zydeco und Cajun entwickelte. Fasziniert von dieser Musik war es für ihn ein kurzer Weg nach New Orleans und zur dortigen Szene um Dr. John, die Meters, Clifton Chenier oder die Neville Brothers. Mittlerweile ist sein packender Mix aus Zydeco, Voodoo Soul, New Orleans Funk und Blues Kult. Doug Legacys überragende Stimme sucht ihresgleichen und sein mitreissendes Akkordeon- und Piano-Spiel hat beeindruckende Kraft und Tiefe.

Im Jahr 1990 spielte Doug Legacy mit «King Cake Party» ein Album der Superlative ein. Tief verwurzelt in der Tradition des Zydeco, Cajun und Blues, versprüht er darauf überschäumende Energie und die pure Lust, mit dieser Musik einen Schritt weiter zu gehen und ihr damit seinen ganz persönlichen Stempel aufzudrücken. Überzeugt von Doug Legacys Kreativität und musikalischer Qualität liessen es sich so bekannte Musiker wie Jim Keltner, Ry Cooder, Bonnie Raitt, Todd Rundgren, Eric Gale oder David Lindley nicht nehmen, ihren Teil zu diesen überragenden Aufnahmen beizusteuern. Der Erfolg von «King Cake Party» ermöglichte es ihm und seiner Zydeco Party Band zusammen mit den Neville Brothers in Japan und Europa auf Tournee zu gehen. Unter anderem waren sie so bei den Winterthurer Musikfestwochen zu Gast. Dabei kam es zu einem ersten Kontakt mit Kurt Bislin, der dann zunächst einmal in Europa das Tourmanagement für ihn übernahm.

2003 nahm Doug Legacy ein zwei Wochen dauerndes Solo-Engagement in einem Hotel am Vierwaldstättersee an und lud Kurt Bislin mit seinen Donkey Biters ein, ihn am Wochenende bei seinen Auftritten in der Bar zu begleiten. Das Zusammenspiel klappte prächtig und die Chemie stimmte. Kurz entschlossen verlängerte Doug Legacy seinen Aufenthalt und spielte mit den Donkey Biters einige kurzfristig gebuchte Gigs. Man beschloss, die Zusammenarbeit auszubauen, und neben verschiedenen Tourneen resultierte daraus im Jahr 2005 das brilliante Album «Sittin’ On Top Of The World», das in nur zwei Tagen live im Studio eingespielt wurde. Doug Legacy nahm die Aufnahmen dann mit in die USA und lud dort befreundete Musiker ein, das eine oder andere Solo beizusteuern. So treffen sich auf dem Album u.a. Waddy Wachtel (Keith Richards, Bob Dylan), Lee Thornburg (Tower Of Power) oder Dougs alter Bandkollege und begnadeter Slide-Gitarrist Mark Shark mit Cla Nett, dem Schweizer Blues-Urgestein und Gewinner des ersten Swiss Blues Awards.

Neben seinen persönlichen musikalischen Projekten nahm Doug Legacy immer wieder «Brot-Jobs» an (er hatte ja seine Familie zu ernähren). So tourte er während mehr als 15 Jahren mit Musiker/innen oder Bands wie E.L.O., Jackson Browne, Billy Joel, Rickie Lee Jones, Simon & Garfunkel, Stevie Nicks, Bruce Hornsby, Joe Cocker oder The Tubes. Er kommt auch jetzt noch manchmal zu ziemlich coolen Engagements, sei es bei der Peta-Millennium-Gala mit Paul McCartney und Dave Gillmore oder in Filmen mit Warren Beatty und Dan Aykroyd.

Doch Doug Legacy ist dabei immer sich selbst geblieben, und der ganze Hollywood-Glamour verliert völlig an Bedeutung, wenn er die Bühne betritt, sich das Akkordeon umhängt und zum Mikrofon geht. Da zeigt sich seine wahre Liebe und tiefe Verbundenheit mit der traditionellen Musik aus Louisiana und dem Mississippi-Delta. Er singt den Blues, er tanzt den Two-Step, groovt im Second-Line-Rhythmus, zelebriert den New Orleans Funk … packende, authentisch gespielte Musik … aus tiefster Seele kommend findet sie den Weg in die Herzen seines Publikums.

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Tour-Daten

Mittwoch, 21.06.2017 – T.B.A.
Donnerstag, 22.06.2017 – T.B.A.
Freitag, 23.06.2017 – T.B.A.

Samstag, 24.06.2017
TAK Theater Liechtenstein
Reberastrasse 12, 9494 Schaan

Saisonabschlussfest
18 Uhr im Foyer, 20.09 Uhr auf der Bühne
www.tak.li

Sonntag, 25.06.2017 – T.B.A.
Montag, 26.06.2017 – T.B.A.
Dienstag, 27.06.2017 – T.B.A.
Mittwoch, 28.06.2017 – T.B.A.
Donnerstag, 29.06.2017 – T.B.A.

Freitag, 30.06.2017
Summer Blues Basel
9. Glaibasler Bluesfescht

www.summerblues.ch

Samstag, 01.07.2017 – T.B.A.

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Kurt Bislin [Blues - Vocals Guitar Drums]
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Kurt Bislin & BurroBeat

Dem traditionellen Blues hat er sich verschrieben und dem so besonderen Gefühl dieser Musik spürt er nach. Er begegnet dem Blues mit Hingabe und Respekt und spielt ihn fernab jeder Drei-Akkord-Banalität ehrlich und pur …

Kurt Bislin ist in der Hauptsache Sänger und Gitarrist, war aber auch schon für mehr als zehn Jahre als Schlagzeuger tätig … das vorallem bei der Zusammenarbeit mit Doug Legacy. Daneben schreibt er immer wieder mal eigene Songs, die er zusammen mit ausgewählten Covers zu einem packenden Programm vereint. In den letzten dreieinhalb Jahrzehnten erlangte Kurt Bislin mit seinen Bands «Bluecaster», «Raindogs» und «Donkey Biters», bzw. später «D.Biters» nationale Bekanntheit. Highlights waren Auftritte am Montreux Jazz Festival, am Palèo Festival in Nyon, beim Out In The Green in Frauenfeld oder beim Blues Festival Basel.

Mit amerikanischen Blues-Musikern wie Larry und Aron Burton, Mojo Buford und Bleu Jackson tourte er in ganz Europa. Im Rahmen dieser Tourneen spielte Kurt Bislin mit Larry Burton u.a. beim San Remo Blues Festival (im Programmablauf zwischen Isaac Hayes und Solomon Burke) oder beim Burghausen Jazz Festival (mit anschliessender Ausstrahlung des ganzen Konzerts im Ersten Deutschen Fernsehen ARD) und mit Mojo Buford beim Kemptener Jazz Frühling oder beim Jazz & Blues Open in Wendelstein. Daneben begleitete er mit seiner Band u.a. auch Fillmore Slim, Sugar Blue oder Sam Carr.

Mit Doug Legacy entstand über die Jahre eine enge Freundschaft und intensive Zusammenarbeit. Neben verschiedenen Tourneen resultierte daraus im Jahr 2005 das brilliante Album «Sittin’ On Top Of The World», das im Anschluss an eine kleine Tour in nur zwei Tagen live im Studio eingespielt wurde. Doug Legacy nahm die Aufnahmen dann mit in die USA und lud dort befreundete Musiker ein, das eine oder andere Solo beizusteuern. So treffen sich auf dem Album u.a. Waddy Wachtel (Keith Richards, Bob Dylan), Lee Thornburg (Tower Of Power) oder Dougs alter Bandkollege und begnadeter Slide-Gitarrist Mark Shark mit Cla Nett, dem Schweizer Blues-Urgestein und Gewinner des ersten Swiss Blues Awards.

«BurroBeat» ist der Oberbegriff für Kurt Bislins Band … und das ist keine feste Formation mehr. Er möchte die Möglichkeit haben, mit verschiedenen Musikern zu arbeiten und das Line-up immer wieder neu zusammenzusetzen. Seine grosse Erfahrung, so wie die seiner Mitmusiker, erlaubt es ihm, mit ein oder zwei Band-Proben ein spannendes, frisches Programm auf die Bühne zu bringen. Er hält es da mit Mojo Buford, der sagte: «Blues ist in seiner musikalischen Form vielleicht einfach, aber gerade das ermöglicht es, ihn im Zusammenspiel der beteiligten Musiker spontan immer wieder neu zu schaffen.»

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